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Grube Roter Bär

Die im Bärener Tal am Fuß des Knöchels, östlich der Bergstadt gelegene ehemalige Eisenerzgrube bildet heute den Kern des Lehrbergwerks Grube Roter Bär.

Die Grube Roter Bär im Osten des Sankt Andreasberger Silbererzrevieres erlebte verschiedene Nutzungen. Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis 1866 wurde in ihr Brauneisenstein abgebaut. Ab 1922 wurde nach Brauneisenstein und nach 1924 beispielsweise nach Blei, Kupfer, Zink, Arsen, Antimon, Kobalt und Nickel gesucht.

1988 war die Grube aufgrund mehrerer Verbrüche nicht mehr zugänglich. Mit der Gründung der Arbeitsgruppe Bergbau wurde mit Sicherungs- und Aufwältigungsarbeiten (Ausgrabungsarbeiten) begonnen. Dadurch ist die Grube vorläufig vor dem Verfall gerettet und kann nun wieder mit Besuchern auf 200 m Länge begangen werden. Dieser Bereich soll noch ausgeweitet werden, weil noch weitere 600 m Strecke mit interessanten geologischen Aufschlüssen offenstehen und hinter Verbrüchen weitere Strecken verborgen sind.

Seit 1990 können Sie im Tagesstollen der Grube Roter Bär von April bis Oktober samstags um 14 Uhr an Führungen teilnehmen. Im Gegensatz zu vielen anderen Schaubergwerken ist die Grube nicht ausgeleuchtet. Bei einer Besichtigung der Grube müssen Sie sich also dem Bergwerk anpassen und sich mit Gummistiefeln, Helm und Stirnlampe ausrüsten. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe vermitteln Ihnen bei den Führungen Bergbau „live“, zum Anfassen und Mitmachen. Nach Voranmeldung bietet die Arbeitsgruppe Gruppenführungen auch unter der Woche an. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Spende ist jedoch erwünscht, die den weiteren Erhalt der Gruben des Lehrbergwerks sichert.
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Lehrbergwerk Grube Roter Bär
Roter Bär 1
37444 Sankt Andreasberg

Tel: 05320- 22904 44
E-Mail: info@oberharz.de
Internet: www.lehrbergwerk.de

Öffnungszeiten:
Von April bis Oktober jeden Samstag um 14 Uhr. Größere Gruppen oder andere Termine bitte nur nach Anmeldung bei der Grubenverwaltung unter info@lehrbergwerk.de

Direkt an der Grube gibt es für Besucher keine Parkplätze. Bitte benutzen Sie stattdessen für ihr Fahrzeug die Parkplätze am Glückauf-Weg (hinter dem Nahkauf-Supermarkt, Fußweg zur Grube ca. 400 m) oder im Wäschegrund (Matthias-Schmidt-Berg, Fußweg ca. 350 m).