Anerkannte Außerschulische Lernorte treten dem “nun”-Netzwerk bei

Minister Meyer und Ministerin Hamburg: „Starkes Signal für
Qualität und Zusammenarbeit“
Niedersachsen tritt Nordverbund für nachhaltige Bildung bei und stärkt damit die eigenen Angebote
Niedersachsen ist dem länderübergreifenden Bündnis „nun – norddeutsch und nachhaltig“ beigetreten. Umweltminister Christian Meyer und Kultusministerin Julia Willie Hamburg setzen damit gemeinsam auf bewährte Qualitätsstandards und eine verstärkte Zusammenarbeit in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Minister Christian Meyer betont: „Mit dem nun-Bündnis schaffen wir erstmals eine gemeinsame Zertifizierung für nachhaltige Bildungsangebote in Niedersachsen. Das stärkt die Qualität und gibt Anbietenden wie Teilnehmenden Orientierung und Sicherheit. Besonders wichtig ist uns das Zusammenspiel von schulischer und außerschulischer Bildung – so verankern wir nachhaltige Entwicklung dauerhaft in der Breite der Gesellschaft.“
Kultusministerin Julia Willie Hamburg unterstreicht: „Außerschulische Lernorte sind für unsere Schulen unverzichtbar. Die neue Zertifizierung macht ihre Arbeit noch sichtbarer und unterstützt Schulen dabei, nachhaltige Entwicklung fest im Unterricht und im Schulleben zu verankern. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein zentraler Bestandteil moderner schulischer Bildung.“
Ab sofort profitieren außerschulische Lernorte, Schulen und Teilnehmende in Niedersachsen von einer einheitlichen, transparenten Zertifizierung für BNE-Angebote. Damit wird die Qualität der Bildungsarbeit sichtbar und verlässlich – von der Kita bis zur Erwachsenenbildung. Niedersachsen schließt sich hierbei dem bewährten Zertifizierungssystem des nun-Bündnisses an, das bereits seit vielen Jahren in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt eingesetzt wird. Durch die Anbindung an diesen etablierten Qualitätsstandard profitieren niedersächsische Bildungseinrichtungen von erprobten Kriterien, hoher Transparenz und einer bundesländerübergreifend anerkannten Qualitätssicherung im Bereich BNE.
Niedersachsen bringt mit dem seit über zehn Jahren etablierten Netzwerk der anerkannten außerschulischen Lernstandorte in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (ALO BNE) eine starke Basis in das Bündnis ein. Die erfolgreiche Struktur wird nicht ersetzt, sondern weiterentwickelt und in einen länderübergreifenden Qualitätsverbund überführt. Die enge Zusammenarbeit von Umwelt- und Kultusministerium unterstreicht die Verantwortung für eine Weiterentwicklung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung in Niedersachsen. So profitieren Lernorte, Schulen und weitere Beteiligte im Bildungsbereich gleichermaßen voneinander.
Hintergrund: Das „nun“-Bündnis
Mit dem Bündnis „nun – norddeutsch und nachhaltig“ arbeiten fünf Bundesländer daran, die Qualität von Bildungsangeboten für nachhaltige Entwicklung zu sichern und sichtbar zu machen. Herzstück ist der länderübergreifende Qualitätsrahmen der Zertifizierung, der unter anderem pädagogische Konzepte, die Umsetzung von BNE, die Qualifikation von Mitarbeitenden und die nachhaltige Entwicklung der Einrichtungen bewertet. Erfolgreich zertifizierte Einrichtungen erhalten damit einen anerkannten Nachweis ihrer Qualität und ihres Engagements für nachhaltige Bildung. Darüber hinaus fördert das Bündnis die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen Schulen, Bildungsträgern und außerschulischen Lernorten.
Ab Herbst 2026 nimmt die niedersächsische „nun“-Geschäftsstelle ihre Arbeit auf und ist unter nun@nna.niedersachsen.de erreichbar. In einem ersten Schritt werden die bestehenden ALO BNE Lernstandorte in die nun-Zertifizierung überführt. Im Laufe des Jahres 2027 können sich auch weitere Einrichtungen, die bislang nicht als ALO BNE zertifiziert sind, für die nun-Zertifizierung bewerben.
Weitere Informationen: www.nun-zertifizierung.de
Pressetext: Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
Foto: Waldwoche©Geopark_S. Dargatz
