{"id":25332,"date":"2024-05-08T14:46:53","date_gmt":"2024-05-08T12:46:53","guid":{"rendered":"https:\/\/geopark-hblo.de\/?p=25332"},"modified":"2024-05-08T14:46:54","modified_gmt":"2024-05-08T12:46:54","slug":"wege-in-die-vergangenheit-und-zukunft-fotoausstellung-zeigt-aufnahmen-der-ehemaligen-heeresmunitionsanstalt-lehre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geopark-hblo.de\/fr\/2024\/05\/08\/wege-in-die-vergangenheit-und-zukunft-fotoausstellung-zeigt-aufnahmen-der-ehemaligen-heeresmunitionsanstalt-lehre\/","title":{"rendered":"<strong>Wege in die Vergangenheit und Zukunft \u2013 Fotoausstellung zeigt Aufnahmen der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt Lehre<\/strong>"},"content":{"rendered":"<p>Lehre. Eine Fotoausstellung im Rathaus zeigt \u201eWege in die Vergangenheit und Zukunft \u2013 Bilder der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt (Muna) Lehre\u201c. Gestaltet wurde die Ausstellung von Jens D\u00fcrrkopf und Uwe Otte. Die Besonderheit: Die Schwarz-Wei\u00df-Fotos entstanden bereits vor 36 Jahren. Die Aufnahmen der Muna-Geb\u00e4ude werden nun in einem gr\u00f6\u00dferen Format gezeigt. Beispielsweise ist der heute nicht mehr vorhandene Schienenstrang vom Bahnhof Lehre zur ehemaligen Heeresmunitionsanstalt (Muna) zu sehen. Von Orten, an denen es Ver\u00e4nderungen gab, wird ein aktuelles Foto hinzugef\u00fcgt. Die Fotoausstellung war 1988 einer der ersten Schritte, um in Lehre eine Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit zu beginnen. Die Ausstellung ist vom 13. Mai bis zum 14. Juni w\u00e4hrend der \u00d6ffnungszeiten des Rathauses in Lehre zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch die sowjetischen Kriegsgefangenen, die in der Muna Zwangsarbeit leisten mussten und \u00fcber die Ende der 1980er Jahre nur wenig bekannt war, sind nun ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellung. Am 28. Mai um 17 Uhr bieten Otte, der ehemalige Ratsherr besch\u00e4ftigt sich seit \u00fcber 30 Jahren mit der NS-Historie von Lehre, und D\u00fcrrkopf eine F\u00fchrung durch die Ausstellung an.<\/p>\n\n\n\n<p>Erstmals war die von Jens D\u00fcrrkopf konzipierte Fotoausstellung 1988 in der Haupt- und Realschule in Lehre zu sehen. D\u00fcrrkopf war dort viele Jahre als Lehrer t\u00e4tig. Ausl\u00f6ser war die \u201eChronik von Lehre 888 \u2013 1988\u201c, die aus Anlass der 1100-Jahr-Feier der Ortschaft Lehre erschienen war und die die NS-Vergangenheit verharmloste. Lehres Gemeinderat hatte sich in jenen Jahren immer wieder geweigert, eine Aufarbeitung der \u00f6rtlichen NS-Vergangenheit zu beginnen. Dieser Zeitgeist zeigte sich auch an anderer Stelle: An einem historischen Markttag aus Anlass der Feierlichkeiten entfernte ein Mitglied des Gemeinderates die Ank\u00fcndigungsplakate f\u00fcr die Ausstellung. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt wird diese Ausstellung in \u00fcberarbeiteter Form und im Rahmen einer aufgeschlossenen Erinnerungspolitik gezeigt. Drei Beispiele f\u00fcr diese Erinnerungskultur: Seit 2015 werden die Muna-Rundg\u00e4nge angeboten. Seit 2016 informiert eine Erinnerungstafel an der Einfahrt zur Muna \u00fcber R\u00fcstungsproduktion und Zwangsarbeit im Kampst\u00fch. Und seit zwei Jahren weisen Hinweisschilder zum Mahnort Muna. Die Er\u00f6ffnung der Ausstellung findet am 13. Mai um 18 Uhr im Rathaus statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Foto: Handmunitionshaus, J. D\u00fcrrkopf<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">Lehre. 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