{"id":28378,"date":"2026-08-31T09:37:11","date_gmt":"2026-08-31T07:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/geopark-hblo.de\/?p=28378"},"modified":"2026-08-31T09:37:12","modified_gmt":"2026-08-31T07:37:12","slug":"mein-foej-im-geopark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geopark-hblo.de\/de\/2026\/08\/31\/mein-foej-im-geopark\/","title":{"rendered":"Mein F\u00d6J im Geopark"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bericht unseres ehemaligen Freiwilligen Jannis Ratke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach meinem Abitur war f\u00fcr mich zun\u00e4chst klar, dass ich eigentlich direkt studieren wollte. Gleichzeitig hatte ich nach der Schule gemerkt, dass ich erst einmal etwas anderes machen und praktische Erfahrungen sammeln m\u00f6chte. So bin ich schlie\u00dflich auf das Freiwillige \u00d6kologische Jahr (F\u00d6J) aufmerksam geworden und habe mich f\u00fcr eine Stelle beim Geopark entschieden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon beim Start hatte ich das Gef\u00fchl, an der richtigen Stelle angekommen zu sein. Ich wurde herzlich aufgenommen und von Anfang an als Teil des Teams gesehen. Gerade die Einarbeitung war sehr angenehm: Es wurde sich Zeit genommen, mir die verschiedenen Aufgaben und Abl\u00e4ufe zu zeigen, gleichzeitig bekam ich aber auch schnell die M\u00f6glichkeit, selbstst\u00e4ndig zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gro\u00dfer Teil meines F\u00d6Js bestand aus B\u00fcroarbeit. Dabei waren meine Aufgaben sehr abwechslungsreich. Ich konnte eigene Aufgaben \u00fcbernehmen, mich in verschiedene Projekte einbringen und auch selbst entscheiden, welche Themen mich besonders interessieren. Besonders gut fand ich, dass mir dabei viel Vertrauen entgegengebracht wurde. Ich konnte selbstst\u00e4ndig arbeiten, eigene Erfahrungen sammeln und auch einmal etwas ausprobieren. Dadurch habe ich im Laufe des Jahres vor allem gelernt, mich selbst zu organisieren und Verantwortung f\u00fcr meine Aufgaben zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz des gro\u00dfen Anteils an B\u00fcroarbeit gab es immer wieder M\u00f6glichkeiten, den Schreibtisch zu verlassen. Ich konnte an Sitzungen und Veranstaltungen teilnehmen, bei verschiedenen Projekten mitwirken und auch Aufgaben au\u00dferhalb des B\u00fcros \u00fcbernehmen. Besonders sch\u00f6n waren f\u00fcr mich die Gelegenheiten, bei denen Natur und praktische Arbeit miteinander verbunden wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch der \u00f6kologische Bezug meiner Arbeit war auf unterschiedliche Weise vorhanden. Oft war er nicht direkt auf den ersten Blick zu erkennen, sondern eher Teil der Projekte, die im Hintergrund geplant und organisiert wurden. So ging es beispielsweise um Angebote f\u00fcr GeoGuides, die mit Kindergruppen in die Natur gehen, oder um Themen wie nachhaltige Entwicklung. Dadurch habe ich auch eine andere Seite von Umwelt- und Naturschutz kennengelernt: Nicht alles findet drau\u00dfen in der Natur statt \u2013 ein gro\u00dfer Teil der Arbeit besteht auch aus Planung, Organisation und Bildungsarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders positiv habe ich das Miteinander im Geopark erlebt. \u00dcber mein gesamtes F\u00d6J hinweg hatte ich das Gef\u00fchl, dass ich mich mit Fragen, Ideen oder Problemen jederzeit an das Team wenden konnte. Gleichzeitig hatte ich viel Freiraum und konnte meine Aufgaben zu einem gro\u00dfen Teil selbstst\u00e4ndig gestalten. Dadurch war das F\u00d6J f\u00fcr mich nicht einfach nur ein Jahr zwischen Schule und Studium, sondern eine Zeit, in der ich tats\u00e4chlich Teil eines Teams war und Verantwortung \u00fcbernehmen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer wichtiger Bestandteil des F\u00d6J waren nat\u00fcrlich die Seminare. Am Anfang war es ungewohnt, mit vielen fremden Menschen f\u00fcr mehrere Tage zusammenzukommen. Allerdings hat man sehr schnell Kontakte gekn\u00fcpft und sich als Gruppe zusammengefunden. Besonders gut gefallen haben mir die verschiedenen Einheiten und die Mischung aus \u00f6kologischer Bildung, gemeinsamen Aktivit\u00e4ten und Bewegung. Durch die Seminare konnte ich nicht nur viel \u00fcber \u00f6kologische Themen lernen, sondern auch viele neue Menschen kennenlernen und Erfahrungen au\u00dferhalb meiner Einsatzstelle sammeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ich auf mein F\u00d6J zur\u00fcckblicke, nehme ich vor allem mit, dass ich mich pers\u00f6nlich sehr weiterentwickelt habe. Ich habe viel selbstst\u00e4ndig gearbeitet, Verantwortung \u00fcbernommen und herausgefunden, was mir liegt und welche Aufgaben mir Spa\u00df machen. Gleichzeitig war es spannend, endlich aus dem schulischen Alltag herauszukommen und zu erleben, wie es ist, tats\u00e4chlich in einem Team zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mein F\u00d6J im Geopark war f\u00fcr mich deshalb eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich bin froh, mich damals gegen den direkten Weg an die Universit\u00e4t und f\u00fcr dieses Jahr entschieden zu haben. Besonders die Kombination aus selbstst\u00e4ndigem Arbeiten, \u00f6kologischem Lernen, neuen Erfahrungen und einem tollen Team hat das Jahr f\u00fcr mich zu etwas ganz Besonderem gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich kann ein F\u00d6J daher vor allem denjenigen empfehlen, die nach der Schule einmal etwas anderes ausprobieren, praktische Erfahrungen sammeln und dabei gleichzeitig etwas f\u00fcr Umwelt und Gesellschaft tun m\u00f6chten. F\u00fcr mich war es definitiv ein Jahr, aus dem ich viel mitnehme \u2013 und eines der besten Jahre, die ich bisher erlebt habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">Bericht unseres ehemaligen Freiwilligen Jannis Ratke Nach meinem Abitur war f\u00fcr mich zun\u00e4chst klar, dass ich eigentlich direkt studieren wollte. Gleichzeitig hatte ich nach der Schule gemerkt, dass ich erst einmal etwas anderes machen und praktische Erfahrungen sammeln m\u00f6chte. 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