Erstes Bundesstraßen-Infoschild für den UNESCO-Geopark

Der Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen hat nach seiner UNESCO-Auszeichnung im November 2015 nun sein erstes touristisches Hinweisschild bekommen. An der B6 bei Rhene, SG Baddeckenstedt, im Landkreis Wolfenbüttelerfahren Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Osten unterwegs sind, dass sie gerade die Grenze zum Geopark überfahren haben. Wolfenbüttels Landrätin Christiana Steinbrügge, Geopark-Trägervereinsvorsitzender Hans Werner Schlichting, Baudezernent Claus-Jürgen Schillmann und SG-Bürgermeister Klaus Kubitschke trafen sich, um das Schild gemeinsam einzuweihen.

Geoparks wurden jüngst neben den Welterbestätten und Biosphäre-Reservaten als dritte offizielle UNESCO-Kategorie eingeführt. Sukzessive sind auch an anderen Bundesstraßen, die in den Geopark führen, weitere solche Schilder vorgesehen. Außerdem sind für die Zukunft auch touristische Informationstafeln an den Autobahnen geplant. Der 2002 gegründete und insgesamt 9.680 km2 große Geopark umfasst in seinem niedersächsischen Anteil die Landkreise Wolfenbüttel, Goslar und Helmstedt, die Städte Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter, sowie Anteile der Landkreise Peine, Göttingen und Northeim.

In der Samtgemeinde Baddeckenstedt wird demnächst zudem eine weitere „Landmarke“ des UNESCO-Geoparks eingeführt: Arbeitstitel „Bodensteiner Klippen“.  Die Geopark-Landmarken sind ein spezielles Informationssystem, welches der Geopark für die Geopark-Region flächendeckend entwickelt: Ein markanter Punkt (= Landmarke) ist namensgebend für eines der insgesamt 34 Teilgebiete des Harzes und seines Vorlandes. Um ihn herum gruppieren sich im Gebiet einer jeden Landmarke verschiedene interessante Ausflugsziele.

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