ITB: Nachhaltiger Tourismus im Fokus

Die ITB Berlin ist als Leitmesse der weltweiten Reisebranche die führende Plattform für das globale touristische Angebot. Vom 8. bis zum 12. März haben wieder mehr als 10.000 Aussteller aus 187 Ländern ca. 120.000 Fachbesucher und 60.000 Privatbesucher informiert.

Der Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen hat sich, wie schon in den vergangenen Jahren, am Gemeinschaftsstand der UNESCO-Global Geoparks in Halle 4.1 (Adventure Travel & Responsible Tourism) beteiligt.  Verantwortungsbewusstes Reisen und das von der Welttourismusorganisation (UNWTO) ausgerufene „Internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung“ waren zentrale Themen. Die Bedeutung dieses stark wachsenden Marktes spiegelte sich in der erstmals ausgebuchten Halle 4.1b wider. Fast 60 Aussteller aus 35 Ländern präsentierten hier ihre Neuigkeiten und Produkte zu Abenteuer-, ökologisch, ökonomisch und sozial verantwortlichem Tourismus.

David Ruetz, Leiter der ITB Berlin: „Verantwortliches ist mehr und mehr in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Heute weiß fast jeder, dass es sich bei dieser Reiseform um ein bewusstes Erholungserlebnis handelt. Reisende sind durch Internet und persönliche Recherchen deutlich besser informiert als noch vor einigen Jahren. Bereits seit 2004 räumt die ITB Berlin den Segmenten Abenteuerurlaub und Ökotourismus eine große Plattform ein. Damit möchten wir Unternehmen in ihrem Bemühen um die ökonomisch, sozial und ökologisch verantwortliche Gestaltung ihrer touristischen Produkte und Dienstleistungen unterstützen.“

UNESCO-Geoparks leisten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Gebieten mit geologischen Stätten und Landschaften von internationaler geowissenschaftlicher Bedeutung. Für das UNESCO Global Geoparks Network stellte deren Präsident Prof. Dr. Nikolaos Zouros auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der UNESCO Geoparks neue Projekte und bedeutende Aktivitäten vor: „Geoparks entwickeln schon seit Jahren hochqualitative, in den Regionen verwurzelte und gleichzeitig sanfte touristische Angebote.“.

Für das Braunschweiger Land sieht der Leiter der Geoparkgeschäftsstelle in Königslutter, Dr. Henning Zellmer, vor allem Potenzial im Tages- und Wochenend-Tourismus: „In unserer Region gibt es eine hohe Dichte an qualitativ hochwertigen Zielen, die zu Wanderungen, Radtouren, Bustouren oder individuell gestalteten Reiserouten verknüpft werden können. Es gilt, diesen großen Pool an Zielen bei Reiseveranstaltern und potentiellen Besuchern besser bekannt zu machen.“

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